
Robert Cummings
- Schauspiel
- 9. Juni 1910 · Joplin, Missouri, USA
- 2. Dezember 1990
Biografie
Robert „Bob“ Cummings (* 9. Juni 1910 in Joplin, Missouri als Charles Clarence Robert Orville Cummings; † 2. Dezember 1990 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er trat in mehr als 75 Filmen auf. Nach einem Schauspielstudium an der American School of Dramatic Arts hatte Cummings 1931 seine erste Rolle am Broadway unter dem Künstlernamen „Blade Stanhope Conway“, den er später in „Brice Hutchins“ änderte, bis er dann unter seinem richtigen Namen im Film bekannt wurde. Seine Filmkarriere begann er in den frühen 1930er Jahren mit verschiedenen kleineren Rollen, ehe er 1935 von King Vidor in dessen Film So Red the Rose an der Seite von Gary Cooper seine erste substanzielle Rolle erhielt. Anschließend drehte er eine lange Reihe heute vergessener B-Filme. Anfang der 1940er-Jahre erreichte seine Karriere mit Filmen wie Mary und der Millionär, in denen er meist den charmanten und attraktiven Leading Men darstellte, einen ersten Höhepunkt. In diese Zeit fielen auch sein Auftritt in dem vielfach ausgezeichneten Drama Kings Row sowie seine Hauptrolle als unschuldig der Spionage bezichtigter Barry Kane in dem von Alfred Hitchcock inszenierten Film Saboteure. Die Zusammenarbeit mit Hitchcock wiederholte sich zwölf Jahre später mit Bei Anruf Mord, in dem er als Liebhaber von Grace Kelly auftrat. In den 1950er-Jahren verlagerte sich Robert Cummings Wirken zunehmend auf das Fernsehen. So spielte er von 1955 bis 1959 die Hauptrolle in der nach ihm benannten The Bob Cummings Show, für die er auch als Regisseur tätig war. In dieser Serie spielte er die Hauptrolle eines unverheirateten Frauenheldens und Fotografen. Anschließend war Cummings vornehmlich im Fernsehen zu sehen, seine beiden nachfolgenden Serien konnten allerdings nicht mehr an den Erfolg der Bob Cummings Show anknüpfen. In den 1960er-Jahren übernahm er zudem größere Nebenrollen in verschiedenen Kinoproduktionen. In den 1970er-Jahren fanden sich nur noch wenige lohnenswerte Fernsehrollen für Cummings und er tourte mit Dinnertheatern durch die USA. Im Jahr 1955 wurde er mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Insgesamt wurde er sechs Mal für diesen Preis nominiert. Ihm zu Ehren wurden zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame eingelassen.
Bekannt aus
Filmografie
- Disneyland - Vom Traum zur Wirklichkeit · Selbst
- Disneyland's 35th Anniversary Celebration · Selbst
- Three on a Date · Cab Driver
- Love Boat · Eliott Smith
- Partners in Crime · Ralph Elsworth
- The Great American Beauty Contest · Dan Carson (as Bob Cummings)
- Arnie
- Gidget Grows Up · Russell Lawrence
- Wo die Liebe hinfällt · Grandpa
- Here's Lucy · Bob Collins, Robert Henning
- Die Pagode zum fünften Schrecken · Bob Mitchell
- San Fernando · Henry Gatewood (as Bob Cummings)
- Promise Her Anything · Dr. Philip Brock
- Green Acres · Mort Warner
- My Living Doll · Dr. Robert McDonald
- Verliebt in eine Hexe
- Immer mit einem anderen · Victor Stephanson
- Die Unersättlichen · Dan Pierce
- The Hollywood Palace · Selbst
- Bob Hope Presents the Chrysler Theatre · Harvey Hines, Robert Silbey
- The Great Adventure · Dr. Benjamin Waterhouse
- Beach Party · Professor Sutwell
- Holiday Time at Disneyland · Selbst
- The Beverly Hillbillies · Robert Cummings
- Meine Geisha · Bob Moore, Songs
- The Mike Douglas Show · Selbst
- The New Bob Cummings Show
- Gala Day at Disneyland · Selbst
- Hedda Hopper's Hollywood · Selbst
- Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten · James Embry
- Disneyland '59 · Selbst
- Bomber's Moon · Colonel Culver
- The Lucy–Desi Comedy Hour · Robert Cummings
- Tonight Starring Jack Paar · Selbst
- The Dinah Shore Chevy Show · Selbst
- Abenteuer im wilden Westen · Lt. Charles Gatewood
- The Steve Allen Show · Selbst
- How to Be Very, Very Popular · Fillmore 'Wedge' Wedgewood
- Disneyland's Opening Day Broadcast
- Alle lieben Bob · Bob Collins, Regie
- The Wonderful World of Disney · Selbst
- The Elgin Hour · Jeff Clark
- Twelve Angry Men · Juror #8
- Bei Anruf Mord · Mark Halliday
- Das blonde Glück · Dick Carson
- Marry Me Again · Bill
- General Electric Theater · Russ Baker
- My Hero · Robert Beanblossom, Buch
- Ein Baby kommt selten allein · Joe Bennett
- The Barefoot Mailman · Sylvanus Hurley
- Schlitz Playhouse of Stars · Spencer O. Spencer
- For Heaven's Sake · Jeff Bolton
- The George Burns and Gracie Allen Show
- Lux Video Theatre · Wally
- The Colgate Comedy Hour · Selbst
- The Petty Girl · George Petty, aka Andrew 'Andy' Tapp
- The Bob Hope Show · Selbst
- Your Show of Shows
- Paid in Full · Bill Prentice
- What's My Line? · Selbst
- Robert Montgomery Presents · Sawyer
- Flitterwochen mit Hindernissen · Pete Webb
- Free For All · Christopher Parker
- Dämon in Paris · Charles D'Aubigny
- Frau in Notwehr · Warren Ford
- Let's Live a Little · Duke Crawford
- Studio One · Juror #8, George Lumley
- Schlingen der Angst · Bruce Elcott
- Briefe aus dem Jenseits · Lewis Venable
- Michael schafft Ordnung · Michael, aka Mike
- Auf der Flucht · Chuck Scott
- The Bride Wore Boots · Jeff Warren
- You Came Along · Maj. Bob Collins
- Golden Globe Awards · Selbst
- Das zweite Gesicht · Michael (segment 1)
- Der Pilot und die Prinzessin · Eddie O'Rourke
- Screen Snapshots (Series 23, no. 3) · Selbst
- Auf ewig und drei Tage · Ned
- Breakdowns of 1942 · Selbst
- Between Us Girls · Jimmy Blake











