
Peter Lawford
- Schauspiel
- 7. September 1923 · London, England, UK
- 24. Dezember 1984
Biografie
Peter Lawford (* 7. September 1923 in London; † 24. Dezember 1984 in Los Angeles; eigentlich Peter Sydney Ernest Aylen) war ein britischer Schauspieler. Bereits mit sieben Jahren stand er zum ersten Mal im britischen Film Poor Old Bill (1931) vor der Kamera. 1938 spielte er im Drama Lord Jeff eine Nebenrolle an der Seite der Kinderstars Freddie Bartholomew und Mickey Rooney, sein erster Film in Amerika. Anfang der 1940er-Jahre unterschrieb Lawford seinen ersten Studiovertrag bei Metro-Goldwyn-Mayer. Eine schwere Armverletzung, die Lawford erlitten hatte, als er mit 14 Jahren gegen eine Glastür gerannt war, hinderte ihn an einem Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Das war für ihn bei der Bewerbung um bessere Rollen von Vorteil, weil viele seiner Konkurrenten fort waren, und so stieg er vom Kleindarsteller zum vielversprechenden Jungstar auf. Den Durchbruch brachten ihm seine Rollen im Irene-Dunne-Drama The White Cliffs of Dover (1944) und in der Literaturverfilmung Das Bildnis des Dorian Gray (1945) als David Stone. Seine erste Hauptrolle hatte Lawford 1945 im Lassie-Film Son of Lassie unter Regie von S. Sylvan Simon. 1946 war er in Ernst Lubitschs Komödie Cluny Brown auf Freiersfüßen und Henry Kosters Musical Two Sisters from Boston zu sehen. An der Seite von Fred Astaire spielte er in den Filmen Osterspaziergang (1948) und Königliche Hochzeit (1951). Häufig verkörperte Lawford bei MGM jugendliche Liebhaber, etwa als Theodore Laurence in Kleine tapfere Jo, der Verfilmung des Romanes Little Women. Nach dem Ende seines Vertrages bei MGM wurde er Mitglied des Rat Pack um Frank Sinatra, wo er unter anderem den Playboy Jimmy Foster in Ocean's Eleven verkörperte. Im Fernsehen spielte Lawford zwischen 1957 und 1959 die Hauptrolle in der Fernsehserie Der dünne Mann. In seiner späteren Karriere spielte er zahlreiche Gastrollen im Fernsehen und war in größeren und kleineren Filmen wie Ein Frosch in Manhattan und Unternehmen Rosebud zu sehen. Der Sprung zum großen Star gelang ihm allerdings nicht. Seine letzte Rolle hatte er 1983 in der britischen Komödie Die Himmelsmaschine neben Tony Curtis.
Bekannt aus
Filmografie
- Marilyn and the Mob · archive footage
- Vier Brüder, fünf Schwestern – Die Kennedys · Selbst
- Rat Pack · Selbst
- Sid & Judy · Selbst
- Easter Parade: On the Avenue · Selbst
- Dean Martin: The One and Only · Selbst
- Live and Swingin': The Ultimate Rat Pack Collection · Selbst
- Biography: Sharon Tate – Murdered Innocence · Selbst
- The Rat Pack · (archive footage)
- Rogues Gallery · Selbst
- Preminger: Anatomy of a Filmmaker · actor 'Advise and 'Consent' (archive footage) (uncredited)
- Where Is Parsifal? · Montague Chippendale
- Body and Soul · Big Man
- Mysterious Island of Beautiful Women · Gordon Duvall
- Supertrain · Quentin Fuller
- Die unschlagbaren Sieben von Las Vegas · Burke
- Love Boat · Teddy Smith
- Fantasy Island · Grant Baines
- Won Ton Ton, der Hund der Hollywood rettete · Slapstick Star
- Unternehmen Rosebud · Lord Carter
- Liz Taylor Story · Host - Self
- Gable: The King Remembered · Selbst
- Die Jeffersons
- Frei geboren – Der Ruf Afrikas · John Forbes
- Das gibt's nie wieder · Selbst
- Das Phantom von Hollywood · Roger Cross
- James Dean Remembered · Selbst
- Die Spur der schwarzen Bestie · Lee Campbell
- Ellery Queen: Don't Look Behind You · Ellery Queen
- The Deadly Hunt · Mason
- Ein Mann greift zur Waffe · Government Agent
- A Step Out of Line · Art Stoyer
- The Pet Set · Selbst
- Togetherness · Prince Solomon
- The Smothers Brothers Summer Show
- Die Pechvögel · Christopher Pepper / Lord Sydney Pepper, Ausführende Produktion
- Jerry, der Herzpatient · Dr. Scott Carter
- Hawaii Fünf-Null · Kenneth Kirk
- Ein Frosch in Manhattan · Ted Gunther
- Quarta parete · Papá Baroni
- Skidoo · The Senator
- Buona Sera, Mrs. Campbell · Justin Young
- Die Doris Day Show · Dr. Peter Lawrence, Regie
- The Beautiful Phyllis Diller Show · Selbst
- Salz und Pfeffer · Christopher Pepper, Ausführende Produktion
- The Dick Cavett Show · Selbst
- Sammy Davis Jr. in Europa · Selbst
- Rowan & Martin's Laugh-In · Selbst
- The Carol Burnett Show · Selbst
- Geheimnisse in goldenen Nylons · Stephen Daine
- How I Spent My Summer Vacation · Ned Pine
- A Man Called Adam · Manny
- ..denn keiner ist ohne Schuld · Steve Marks
- Verrückter wilder Westen
- Wettlauf mit dem Tod · Larry Carter
- Jean Harlow - Glanz und Glorie Hollywoods · Paul Bern
- Sylvia · Frederic Summers
- Profiles in Courage · Gen. Alexander Doniphan
- Verliebt in eine Hexe · Harrison Woolcott
- Faces of November · Selbst
- Der schwarze Kreis · Tony Collins
- The Hollywood Palace · Selbst
- The Judy Garland Show · Selbst
- Die Rache des Johnny Cool · Ausführende Produktion
- The Patty Duke Show
- The Merv Griffin Show · Selbst
- The Tonight Show Starring Johnny Carson · Selbst
- Der längste Tag · Lord Lovat
- Alfred Hitchcock zeigt · Ernie Mullett
- Die Leute von der Shiloh-Ranch · Ben Hunter
- Sturm über Washington · Senator Lafe Smith
- President Kennedy's Birthday Salute · Selbst
- Die siegreichen Drei · Larry Barrett
- The Farmer's Daughter · Glen Morley
- The Mike Douglas Show · Selbst
- Pepe - Was kann die Welt schon kosten · Peter Lawford
- Exodus · Maj. Caldwell
- Frankie und seine Spießgesellen · Jimmy Foster
- The Frank Sinatra Timex Show: An Afternoon with Frank Sinatra · Selbst
- Wenn das Blut kocht · Capt. Grey Travis, Doctor











