
Farley Granger
- Schauspiel
- 1. Juli 1925 · San Jose, California, USA
- 27. März 2011
Biografie
Farley Earle Granger II (* 1. Juli 1925 in San Jose, Kalifornien; † 27. März 2011 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Schon als High-School-Schüler an der North Hollywood High School begann er, Theater zu spielen, ehe er von Samuel Goldwyn für den Film entdeckt wurde. Daraufhin folgte 1943 sein Leinwanddebüt in Lewis Milestones Kriegsfilm The North Star, in dem Granger neben Walter Huston und Anne Baxter in die Rolle eines russischen Halbwüchsigen schlüpfte. Ein Jahr später erhielt Granger die Rolle des Sergeant Howard Clinton in The Purple Heart, auch diesmal unter der Regie von Milestone. Von 1944 bis 1946 diente Granger in der US-Army und stand Ende der 1940er-Jahre wieder vor der Kamera. Im Jahr 1948 engagierte Alfred Hitchcock Granger für die Rolle des Studenten Phillip Morgan in Cocktail für eine Leiche, neben John Dall und James Stewart. Im gleichen Jahr drehte Granger an der Seite von David Niven und Teresa Wright das Melodram Betrogene Jugend. Grangers erste Hauptrolle folgte in Nicholas Rays Film noir Sie leben bei Nacht, in dem er neben Cathy O’Donnell spielte. Durch seine Rollen als feinfühliger, schwermütiger junger Held sagte man ihm eine erfolgreiche Hollywood-Karriere voraus. Mit Der Fremde im Zug folgte 1951 eine weitere Zusammenarbeit mit Hitchcock. Obwohl dies für Granger der erste große Filmerfolg war, erhielt er ab Mitte der 1950er-Jahre nur Angebote für einige kleinere Produktionen und für Nebenrollen. 1954 ging er deshalb nach Italien und war unter der Regie Luchino Viscontis in dem romantischen Historiendrama Sehnsucht neben Alida Valli zu sehen, kehrte aber wieder in die USA zurück. Granger konzentrierte sich ab dieser Zeit auf seine Bühnenkarriere und trat häufig im Fernsehen auf. 1959 debütierte er mit dem Musical First Impressions am Broadway. In den 1960ern war er Mitglied von Eva Le Galliennes National Repertory Company. Dort spielte er Rollen wie die des Konstantin Treplev in Tschechows Die Möwe (1964), des John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd (1964) und Tom Wingfield in Tennessee Williams' Die Glasmenagerie (1965). Einer seiner größten Erfolge war 1986 der Gewinn des Off-Broadway-Theaterpreises Obie für die Produktion von Lanford Wilsons Tally & Son. In Anerkennung seines Wirkens im amerikanischen Fernsehen wurde Granger mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.
Bekannt aus
Filmografie
- Strangers on a Train: A Hitchcock Classic · Selbst
- Broadway: The Golden Age, by the Legends Who Were There · Selbst
- The Next Big Thing · Arthur Pomposello
- Rescued from the Closet · Selbst
- Rope Unleashed · Selbst
- Gefangen in der Traumfabrik · Selbst
- Hitchcock: Alfred the Great · Selbst
- Monsters · Doctor
- James Stewart: A Wonderful Life · Selbst
- Die Whoopee Boys · Extra (uncredited)
- Very Close Quarters · Pavel
- The Imagemaker · Ambassador Hoyle
- Death Mask · Douglas Andrews
- Mord ist ihr Hobby · Jerome Ashcroft
- Geschichten aus der Schattenwelt · Doctor Roebuck
- Night of 100 Stars · Selbst
- Die Forke des Todes · Sheriff George Fraser
- Black Beauty · Enos Sutton
- Love Boat · Charles Cummings, Simon Ashford
- Widow · Martin Caine
- Am Abgrund des Todes · David Ames
- Matt Helm – Im Dschungel der Großstadt · James McKittrick
- Ellery Queen · Paul Quincy
- Medical Story · Raymond Stettler
- Der Unsichtbare · Julian Klae
- The Haunting of Penthouse D · Ben
- Der Tod trägt schwarzes Leder · Mr. Polvesi
- Der sechs Millionen Dollar Mann · Bert Carrington
- Triangel · Armando
- Arnold · Evan Lyons
- Der Mann aus El Paso · Judge Niland
- Amore mio, uccidimi! · Manny Baxter
- Die Schlange · Computer Programming Director
- Pianeta Venere
- La rossa dalla pelle che scotta · John Ward
- So schön, so nackt, so tot · Inspector Capuana
- Amuck - Haus der tödlichen Sünden · Richard Stuart
- Film '72 · Selbst
- Something Creeping in the Dark · Spike
- Die Rechte und die Linke Hand des Teufels · Major Harriman
- Guerilla Strike Force
- The Challengers · Nealy
- Hawaii Fünf-Null · Arnold
- The Name of the Game · Hoagland Walters
- Der Einzelgänger
- Laura · Shelby Carpenter
- Rogue's Gallery · Edmund Van Dermot
- Hondo
- Der Chef · Mitch Kirby
- CBS Playhouse · Richard
- Hollywood Squares · Selbst
- Mini-Max · Billet
- Wettlauf mit dem Tod · Charley Herrod
- Bob Hope Presents the Chrysler Theatre · Wain
- The Heiress · Morris Townsend
- The Dow Hour of Great Mysteries · Richard Beckett
- The Bell Telephone Hour · Selbst
- The Clouded Image · Peter Ashby / Brat Farrar
- DuPont Show of the Month · Paul Burgess
- Tonight Starring Jack Paar · Selbst
- Armored Attack! · Damian Simonov
- Sizeman and Son · Harold Sizeman
- Tony Awards · Selbst
- The 20th Century Fox Hour · Steve Adams
- Das Mädchen auf der Samtschaukel · Harry Kendall Thaw
- Nackte Straßen · Nicholas 'Nicky' Bradna
- Climax! · John Haywood
- Sehnsucht · Il Tenente Franz Mahler
- Small Town Girl · Rick Livingston
- War es die große Liebe? · Thomas Clayton Campbell Jr
- Hans Christian Andersen und die Tänzerin · Niels
- The Ford Television Theatre · Lt. J.G. Robert Haines
- Fünf Perlen · Jim (segment "The Gift of the Magi")
- Im Sturm der Zeit · Jack Greer
- Schlitz Playhouse of Stars
- Behave Yourself! · William Calhoun Denny
- Verschwörung im Nordexpreß · Guy Haines
- The Colgate Comedy Hour · Selbst
- Auf des Schicksals Schneide · Martin Lynn
- Unser eigenes Ich · Chuck











